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Grexit 2.0

Verlässt Griechenland bald den Euro? Klar ist: Im Poker mit den Euro-Staaten haben sich für Athen die Vorzeichen geändert.

«Der grösste Teil des nominalen Wertes der öffentlichen Schulden muss abgeschrieben werden», fordert der Anführer des Linksbündnisses Syriza: Alexis Tsipras in Athen. (19. Juni 2014)
«Der grösste Teil des nominalen Wertes der öffentlichen Schulden muss abgeschrieben werden», fordert der Anführer des Linksbündnisses Syriza: Alexis Tsipras in Athen. (19. Juni 2014)
Yorgos Karahalis, Reuters
Viele Griechen liebäugeln mit der Wahl des Linksbündnisses Syriza, das unter anderem einen Schuldenerlass fordert:  Polizisten halten demonstrierende Lehrer vom Eingang des Bildungsministeriums in Athen fern. (4. April 2014)
Viele Griechen liebäugeln mit der Wahl des Linksbündnisses Syriza, das unter anderem einen Schuldenerlass fordert: Polizisten halten demonstrierende Lehrer vom Eingang des Bildungsministeriums in Athen fern. (4. April 2014)
Kostas Tsironis, Keystone
Er vermochte zuletzt nicht, die gegensätzlichen Ansprüche miteinander zu vereinen: Premierminister Antonis Samaras.
Er vermochte zuletzt nicht, die gegensätzlichen Ansprüche miteinander zu vereinen: Premierminister Antonis Samaras.
Keystone
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Das Ereignis, vor dem sich Politiker von Berlin bis Brüssel in den letzten Jahren am meisten gefürchtet haben, ist: das Auseinanderbrechen der Eurozone. Ausgelöst durch den Austritt von Griechenland, des schwächsten Gliedes in der Gemeinschaft. Der sogenannte Grexit ist auch in Athen ein Schreckgespenst. Gelder in Milliardenhöhe wurden in der Vergangenheit abgezogen, aus der Furcht vor Finanzchaos und Isolation.

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