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Gelungener Jahresauftakt an der Schweizer Börse

Nach einem mässigen Start startete die Schweizer Börse doch noch gut ins Neue Jahr: Der SMI legte um 0,82 Prozent zu, die Aktie von Swiss Re war allerdings der Verlierer des Tages.

Der Schweizer Aktienmarkt ist mit klaren Gewinnen aus der Sitzung gegangen und hat damit den Auftakt ins neue Börsenjahr positiv gestaltet. Nach einem verhaltenen Start mit negativen Notierungen verzeichnete der Swiss Market Index (SMI) bald Gewinne und baute diese im Tagesverlauf kontinuierlich aus.

Insgesamt hielt damit der zum Ende des Jahres 2013 gesehene Aufschwung an; von den vergangenen sechs Börsentagen ergab sich lediglich am letzten Freitag eine bescheidene Korrektur nach unten. Dass die US-Aktien und auch der Dax in Frankfurt am 2. Januar, als hier die Börse noch geschlossen blieb, mit Gewinnmitnahmen ins Jahr gestartet waren, wirkte sich kaum auf das hiesige Geschehen aus.

Geprägt war das Geschehen einerseits von enttäuschenden Konjunkturdaten aus China, wo der Dienstleistungssektor im Dezember offenbar erneut an Schwung verloren hat. Andererseits kamen aus Südeuropa mit den Arbeitslosenzahlen aus Spanien und der Inflationsrate aus Italien positive Zeichen.

Zufluss an neuem Kapital

Der SMI legte schliesslich 0,82 Prozent auf 8270,46 Punkte zu, im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 0,6 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) zog um 0,80 Prozent auf 7900,8 Punkte an. Von den 30 wichtigsten Titeln beendeten 24 die Sitzung im Plus, 5 im Minus und einer (Bâloise) blieb unverändert.

Klarer Tagesverlierer waren die Titel des weltweit zweitgrössten Rückversicherers Swiss Re (-2,3 Prozent). Marktbeobachter führten die Verkäufe auf einen Bericht des führenden Rückversicherungs-Brokers Willis Re zurück, wonach Überkapazitäten in der Branche auf die Preise in der Januar-Erneuerungsrunde drückten.

Für die Überkapazitäten werden die starken Bilanzen der Anbieter nach den tiefen Naturkatastrophenschäden 2013 und der Zufluss an neuem Kapital aus nicht-traditionellen Kapitalmärkten verantwortlich gemacht.

Pharmakonzern unter den Gewinnern

Daneben gaben einzig die Aktien des Logistikkonzerns Kühne Nagel (-0,5 Prozent) und des Bauzulieferers Sika (-0,3 Prozent) sowie des Versicherers Zurich und des Zollfreihändlers Dufry (um jeweils weniger als 0,1 Prozent) leicht nach.

Die Papiere des Uhrenherstellers Swatch ( 0,7 Prozent) hielten sich etwas besser als jene des Luxusgüterherstellers Richemont ( 0,1 Prozent) und landeten so im Mittelfeld. Die Daten zu den Detailhandelsumsätzen in Hongkong schlugen sich nicht gross in den Kursen der beiden Luxusgüter-Aktien nieder.

Auf der langen Liste der Gewinner schwangen die Titel des Ölbohrspezialisten Transocean ( 1,8 Prozent) und des Pharmakonzerns Actelion ( 1,7 Prozent) oben aus, gefolgt von den Papieren des Agrochemiekonzerns Syngenta ( 1,6 Prozent) und des Chemiespezialisten Lonza ( 1,5 Prozent).

ABB erhält Rückenwind

Von den drei am stärksten gewichteten Aktien zeigten sich jene von Nestlé ( 1,3 Prozent) und Roche ( 1,1 Prozent) fest, während Novartis-Titel ( 0,6 Prozent) etwas weniger solid vorwärts kamen.

Die Valoren des Elektrotechnikkonzerns ABB ( 0,5 Prozent) erhielten von einer positiven Einschätzung der US-Investmentbank Merrill Lynch etwas Rückenwind. Die Bank führt den Titel auf der Liste der «besten Ideen» in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) für das erste Quartal 2014.

SDA/kpn

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