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«Es gibt kaum transparentere Märkte als den Kunsthandel»

Sylvia Furrer Hoffmann, Geschäftsführerin des Dachverbands Kunstmarkt Schweiz, über drastisch sinkende Umsätze, Kunstfälscher, Geldwäscherei und das schlechte Image der Branche.

«Der Boom ist vorbei. Nur das Segment der Spitzenpreise wächst noch»: Kunstmarkt-Vertreterin Sylvia Furrer Hoffmann.
«Der Boom ist vorbei. Nur das Segment der Spitzenpreise wächst noch»: Kunstmarkt-Vertreterin Sylvia Furrer Hoffmann.
Urs Baumann

Ihr Haus ist voller Kunst. Wie sicher sind Sie, dass keines der Werke gefälscht ist?Sylvia Furrer Hoffmann:Da mein Mann und ich Gegenwartskunst sammeln, bin ich davon überzeugt, dass 100 Prozent der Werke echt sind.

Kürzlich wurde bekannt, dass eine Zürcher Händlerin ein Bild des Fälschers Wolfgang Beltracchi verkauft hat. Der Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr sagt, bis zu 60 Prozent aller Werke könnten gefälscht sein.Alle, die im Kunstmarkt tätig sind, fragen sich, wie Herr Raschèr zu dieser Aussage kommt. Mit solchen Behauptungen ­schadet man dem Kunstmarkt Schweiz. Interessant ist, dass solche Ballone immer kurz vor der Art Basel losgelassen werden.

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