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Ein Chalet für 38 Millionen

Noch nie wurde in Gstaad für ein Luxusanwesen ein so hoher Preis verlangt: Stolze 63'300 Franken pro bewohnbaren Quadratmeter. Ein bekannter Popstar gilt als möglicher Interessent.

Als «Traum-Chalet in Traum-Lage» angepriesen: Luxus-Immobilie in Gstaad Oberbort. (Bild: Engel&Völkers)
Als «Traum-Chalet in Traum-Lage» angepriesen: Luxus-Immobilie in Gstaad Oberbort. (Bild: Engel&Völkers)

Die Immobilienmaklerfirma Engel & Völkers versucht, ein Luxus-Chalet in Oberbort-Gstaad zu verkaufen. Für das Anwesen soll laut «Schweiz am Sonntag» ein in der Gemeinde Saanen bisher noch nie bezahlter Preis erzielt werden: Mehr als 63 300 Franken pro bewohnbaren Quadratmeter. Für die 600 Quadratmeter Wohnfläche mit Garten muss der neue Besitzer stolze 38 Millionen Franken hinblättern (ohne Möbel).

Bei den Einheimischen im Dorf schüttelt man darüber nur den Kopf. Auf telefonische Anfrage bestätigt man bei der Maklerfirma den Preis und verweist darauf, dass das Haus elf Schlafzimmer und elf Badezimmer habe, einen riesigen Weinkeller und vier Parkplätze in der Untergrund-Garage – der Verkaufspreis sei auf keinen Fall überrissen.

Verkäufer angeblich reicher Grieche

Wie der jetzige Besitzer heisst und warum er verkaufen will, darüber gibt es keine Auskunft. Offenbar gehört das Chalet einem superreichen Griechen. Bei der Maklerfirma heisst es, man habe bereits erste Kaufinteressenten.

Aus Insider-Kreisen ist bekannt, dass Pop-Ikone Madonna, die jeweils während ihrer Skiferien in Gstaad mit ihren Kindern im Haus von Star-Designer Valentino wohnt, schon länger Ausschau nach einer geeigneten Immobilie in Gstaad hält. Mit ihrem vom Wirtschaftsmagazin «Forbes» geschätzten Vermögen von 1,2 Milliarden Franken wäre der Kauf locker verkraftbar.

Madonna unter Vandalen-Verdacht

Noch bis Sonntagabend gastiert Superstar Madonna mit ihren Kindern im Nobelskiort im Berner Oberland – und macht von da aus Werbung für ihr neues kommendes Album: «Bin auf dem Sessellift und 2015 sieht schon super aus, Revolution!», schrieb die Sängerin auf dem sozialen Netzwerk Twitter und postete dazu ein Bild. In den Metall-Sicherheitsbügel des Sessels lackierte sie zuvor mit rotem und weissen Nagellack das Logo ihres neuen Albumtitels «Revolution» ein.

Der Beitrag aus den Schweizer Alpen zeigte bei den Fans aus aller Welt Wirkung, mehr als 300 teilten bisher den Tweet.

Bei Gstaad Tourismus hat man für solche PR-Aktionen kein Verständnis: «Klares Nein!», so die Antwort der PR-Verantwortlichen Kerstin Sonnekalb gegenüber der Zeitung «Schweiz am Sonntag» auf die Frage, ob es erwünscht sei, wenn Gäste Liftstangen oder gar Gondeln beschriften und dann auf Twitter oder Facebook posten. «Wenn die Reparatur der Beschädigungen Kosten verursachen und die Vandalen zweifelsfrei identifiziert sind, sollten sie durchaus damit rechnen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden.»

Trotzdem will man Vip-Gast Madonna vor ihrer Abreise nicht zur Rede stellen und nimmt sie sogar in Schutz. Kerstin Sonnekalb: «Dieses Foto zeigt lediglich eine bekritzelte Liftstange, hat aber keine Beweiskraft bezüglich der Täterschaft. Den Tatbestand der Sachbeschädigung liesse sich im kleinen Stil als erfüllt betrachten, aber nur weil Madonna das Bild gepostet hat, heisst es noch nicht, dass sie es auch war.»

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