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Die Märkte erwarten noch mehr

Die Banken erlassen Griechenland 50 Prozent seiner Schulden – «freiwillig», wie in einer Erklärung betont wird. Das entspricht rund 100 Milliarden Euro. Dadurch soll der Schuldenstand Athens bis zum Jahr 2020 von 160 auf 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) gedrückt werden.
Die 17 Euro-Staaten verständigten sich zudem auch darauf, die Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF auf eine Billion Euro zu vervielfachen. Derzeit kann der Fonds 440 Milliarden Euro Kredite vergeben. Die Vervielfachung funktioniert mit einem sogenannten Hebel, der allerdings auch das Verlustrisiko bei Pleiten kriselnder Staaten erhöht.
Regierungschef Silvio Berlusconi legte auf dem Gipfel Massnahmen vor, wie der Schuldenberg von 1,9 Billionen Euro abgebaut werden soll. Bis Mitte 2012 soll eine Schuldenbremse in der Verfassung verankert werden. Bis 2013 will Berlusconi den Haushalt ausgleichen und so den Schuldenstand bis 2014 von 120 Prozent des BIP auf 113 Prozent senken. Rom will zudem das Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2026 auf 67 Jahre anheben und in manchen Berufen Mindestlöhne abschaffen.
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