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Die Lebensgeister in der Eurozone erwachen

Der drastisch gesunkene Ölpreis und der rückläufige Eurokurs zeigen Wirkung: Das Wachstum im europäischen Währungsverbund hat sich zuletzt auf 0,3 Prozent beschleunigt.

Den Konsumenten in Deutschland sitzt das Portemonnaie so locker wie seit Jahren nicht mehr: Menschen auf Einkaufsbummel in der Hamburger Innenstadt.
Den Konsumenten in Deutschland sitzt das Portemonnaie so locker wie seit Jahren nicht mehr: Menschen auf Einkaufsbummel in der Hamburger Innenstadt.
Fabian Bimmer, Keystone

Während die Aufmerksamkeit im Euroraum ganz auf den Schuldenstreit mit Griechenland gerichtet ist, bleibt die wirtschaftliche Aufhellung am europäischen Horizont weitgehend unbeachtet. So konnten die Euroländer im vierten Quartal 2014 nochmals leicht an Fahrt zulegen: Ihr reales Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal laut einer ersten Schätzung um 0,3 Prozent, nach Zuwächsen von 0,2 und 0,1 Prozent in den beiden vorangegangenen Quartalen. Für das ganze letzte Jahr resultierte damit eine Wachstumsrate von 0,9 Prozent. Die 28 EU-Länder wuchsen im Berichtsquartal um 0,4 Prozent und im Gesamtjahr um 1,4 Prozent.

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