Zum Hauptinhalt springen

Die Angst vor einem Abwertungswettlauf

Seit der grossen Depression war klar: Wenn alle ihre Währungen schwächen, verschärft das die Krise. Jetzt hat Japan das Tabu gebrochen. Weitere werden folgen. Als Folge verteuern sich das Gold und der Franken.

Ein Abwertungswettlauf kennt nur einen Gewinner: Das Gold.
Ein Abwertungswettlauf kennt nur einen Gewinner: Das Gold.
AFP

Die einseitige Intervention der japanischen Notenbank von letzter Woche zur Schwächung der Landeswährung Yen ist für die Weltmärkte höchst beunruhigend. Sie weckt die Angst vor dem, was Ökonomen eine «Beggar thy Neighbour»-Politik nennen – was bedeutet, dem Nachbarn das Wasser abzugraben. Wer seine Währung schwächt, um den eigenen Exporten Schub zu verleihen, schwächt gleichzeitig seine Handelspartner. Denn deren Währungen werden relativ teurer. Damit können sie sowohl im Inland wie auch im Ausland weniger absetzen. Gleichzeitig steigt der Umsatz des abwertenden Landes.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.