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Devisen-Experten haben #EURCHF im Fokus

Der Euro nähert sich zum Franken langsam wieder der Grenze von 1.20 an. Kein Wunder, kocht das Thema hoch.

«#EURCHF bewegt sich gefährlich nahe an das Vorwochentief, sehen wir einen Bruch?», schreibt Devisen-Analyst Marc Zimmermann von Daily FX/FXCM heute in einem Tweet. Tatsächlich hat sich der Euro zum Franken in den letzten Tagen abgeschwächt und ist wieder unter die Marke von 1.21 Franken gerutscht.

«SNB, wache auf!», heisst es im Tweet eines weiteren Marktbeobachters. Dies in Anspielung auf die von der SNB seit dem 6. September 2011 verteidigte Untergrenze von 1.20 Franken pro Euro.

Zimmermann verweist beim sinkenden Euro-Franken-Kurs allerdings auf die Volumina, die im Vergleich niedrig seien.

Laut dem deutschen Finanz-Journalisten Holger Zschaepitz werden derzeit von Finanzinvestoren spekulative Positionen gegen die Gemeinschaftswährung aufgebaut.

Bloomberg hatte letzte Woche 23 Ökonomen dazu befragt, wann sie eine Aufhebung der Untergrenze des Euro zum Franken durch die Schweizerische Nationalbank erwarten. Demnach glauben über drei Viertel der Befragten, dass dies frühestens 2016 sein würde. Weniger als ein Zehntel erwartet diesen Schritt für nächstes Jahr.

44 Prozent der Befragten glauben sogar, dass es bis 2017 dauert. Eine Umfrage vor den Sommerferien ergab hier nur einen Wert von 23 Prozent.

Die jüngsten Konjunkturzahlen aus den Euroländern zeigten, dass die Wirtschaft schwächelt. Selbst Deutschland verzeichnete zuletzt Rückschläge. Das wiederum bedeutet, dass die EZB mit Zinserhöhungen noch lange zuwarten dürfte. Für die SNB macht dies eine Aufhebung der Untergrenze zusätzlich schwierig. (cpm)

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