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«Der sinkende Käseexport ist schlimmer»

Immer mehr Billigkäse aus dem Ausland dringt in die Schweiz. Die hiesige Branche stört sich daran allerdings kaum. Sie kämpft viel mehr darum, ihren teuren Qualitätskäse im In- und Ausland zu verkaufen.

Der Emmentaler ist trotz Rückgang nach wie vor der meistexportierte Käse der Schweiz. 2013 wurden fast 17'000 Tonnen ausgeführt.
Der Emmentaler ist trotz Rückgang nach wie vor der meistexportierte Käse der Schweiz. 2013 wurden fast 17'000 Tonnen ausgeführt.
Keystone
Der Gruyère liegt in der Exportstatistik auf Rang zwei. 12'200 Tonnen wurden letztes Jahr ins Ausland verkauft.
Der Gruyère liegt in der Exportstatistik auf Rang zwei. 12'200 Tonnen wurden letztes Jahr ins Ausland verkauft.
Keystone
Klein, aber fein: Der Tête de Moine liegt mit Exporten von 1300 Tonnen zwar in der Rangliste etwas hinten, konnte aber 2013 verglichen zum Vorjahr zulegen.
Klein, aber fein: Der Tête de Moine liegt mit Exporten von 1300 Tonnen zwar in der Rangliste etwas hinten, konnte aber 2013 verglichen zum Vorjahr zulegen.
Keystone
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Die Käsebranche erlebte in den letzten Wochen gleich mehrere traurige Premieren. Im ersten Halbjahr 2014 sind die Käseexporte zum ersten Mal seit zwölf Jahren gesunken. Die Importe sind indes weiter angestiegen und übertrafen sogar die Ausfuhren – ebenfalls zum ersten Mal seit der Öffnung des Käsemarktes. «Die Schweiz ist kein Käseland mehr», titelte die «NZZ am Sonntag» am vergangenen Wochenende wegen der ständig steigenden Importe.

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