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Der Euro im Sturzflug in Fernost

Im asiatischen Markt ist der Euro auf einen Tiefstand gefallen. Gegenüber dem Franken notierte die Währung mit 1,1664. Derweil sieht die japanische Notenbank von einer Veränderung des Leitzinses ab.

Für die Märkte haben die Euro-Finanzminister ganz offenkundig kein Vertrauen schaffen können. Der Franken notierte heute in Asien mit 1.1664 Fr. je Euro auf einem Rekordhoch zur Gemeinschaftswährung.

Gegenüber dem Dollar fiel die Gemeinschaftswährung bis zum Mittag in Tokio auf 1.3960 Dollar. Das war der tiefste Stand seit gut vier Monaten, und die Tendenz war weiter abwärts. Auf ein zweites Rettungspaket für Griechenland einigten sich die Euro-Finanzminister gestern noch nicht, den Zahlungsausfall eines Landes schlossen sie nicht mehr demonstrativ aus und Italien droht in den Strudel der Schuldenkrise zu geraten.

Japan lässt Leitzins unverändert

Währenddessen hat die japanische Notenbank den Leitzins unverändert gelassen und sich etwas optimistischer über die Wirtschaftsaussichten geäussert. Zugleich sah die Zentralbank heute von anderen Schritten zur Lockerung der Geldpolitik ab.

Die japanische Volkswirtschaft werde in der zweiten Hälfte des Fiskaljahres 2011/12 auf einen moderaten Wachstumspfad zurückkehren, erklärte die Notenbank weiter. Die Exporte zögen wieder an, die Nachfrage der privaten Haushalte scheine sich zu verbessern. Ausserdem liessen die Probleme der Unternehmen und ihrer Zulieferer durch Produktionsausfälle im Zuge des Jahrhundert-Erdbebens langsam nach.

SDA/wid

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