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Der düstere Ausblick der Amerikaner

Die Amerikaner haben nur wenig Vertrauen in die Wirtschaft ihres Landes. Das US-Konsumentenvertrauen ist so gering wie schon seit Monaten nicht mehr.

Keine Freude trotz tiefen Preisen: In einem Supermarkt im US-Bundesstaat Arkansas.
Keine Freude trotz tiefen Preisen: In einem Supermarkt im US-Bundesstaat Arkansas.
Keystone

Mit 48,5 Punkten auf dem am Dienstag veröffentlichten Verbrauchervertrauensindex des Forschungsinstituts Conference Board war ihr Ausblick auf die Wirtschaftslage so düster wie seit Februar nicht mehr, als er bei 46,4 Punkten stand. Noch im August lag der Wert bei 53,2 und von Thomson Reuters befragte Wirtschaftswissenschaftler erwarteten einen Wert von 52,5. Als gesund gilt eine Volkswirtschaft mit einem Wert um die 90.

«Das Konsumentenvertrauen in die Wirtschaft bleibt insgesamt gering», teilte Lynn Franco, Direktor des Conference Board, mit. Ein wirtschaftlicher Aufschwung sei in nächster Zeit nicht zu erwarten. Die Angst vor einem zweiten Abschwung lässt allerdings nach. Während die Unternehmen zwar mit Neueinstellungen nach wie vor zurückhaltend sind, gehen die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung zurück. Nach einer Erholung der Aktienmärkte im September liegt der DowJones in etwa wieder im Jahresdurchschnitt.

Mehr seit- als aufwärts

Für Analysten ist das Verbrauchervertrauen eine wichtige Grösse, denn rund 70 Prozent der ökonomischen Aktivitäten in den USA werden durch den Konsum generiert. Der Index, der messen soll, wie die Verbraucher über die Wirtschaftsentwicklung und den Arbeitsmarkt in den kommenden sechs Monaten denken, hat sich nach seinem historischen Tiefststand im Februar 2009 bei 25,3 langsam wieder erholt. Allerdings bewegt er sich seit einem Jahr mehr seit- als aufwärts. Seit September 2009 pendelt er zwischen etwa 46 und 59 mit einem Ausreisser im Mai 2010, als er bei 62,7 lag.

dapd/jak

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