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Der Crevettenskandal hat Folgen

Eine international beachtete Reportage deckt auf, wie Kleinstfische mit Sklavenarbeit aus dem Meer geholt und an die Zuchtcrevetten des weltgrössten Anbieters verfüttert werden. Jetzt reagieren die ersten Detailhändler, darunter Aldi.

Die Reise der meisten Zwangsarbeiter beginnt genau hier: In Rangun, der kommerziellen Hauptstadt Burmas. Die britische Organisation Environmental Justice Foundation hat ihre Reise seit 2012 in mehreren Berichten dokumentiert.
Die Reise der meisten Zwangsarbeiter beginnt genau hier: In Rangun, der kommerziellen Hauptstadt Burmas. Die britische Organisation Environmental Justice Foundation hat ihre Reise seit 2012 in mehreren Berichten dokumentiert.
PD
Die Strasse zwischen Hpa-an und Kawkareik: Die Männer und ihr Gepäck sind unterwegs nach Thailand.
Die Strasse zwischen Hpa-an und Kawkareik: Die Männer und ihr Gepäck sind unterwegs nach Thailand.
PD
... und von dort aus auf unseren Teller.
... und von dort aus auf unseren Teller.
Mario Anzuoni, Reuters
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Der französische Detailhandelsriese Carrefour war der Erste. Einen Tag, nachdem die Recherchen der britischen Zeitung «Guardian» gezeigt haben, dass in die Produktion der Riesencrevetten, die die Kette im Sortiment hat, Sklavenarbeit involviert ist, hat Carrefour entschieden, die Lieferantenbeziehung zu suspendieren. Die Franzosen wollen ab sofort nicht mehr bei CP Foods einkaufen, dem thailändischen Konzern, der als weltgrösster Produzent von Crevetten gilt. Die Reporter des «Guardian» konnten zu Mehl verarbeitete Kleinstfische von Fischkuttern, auf denen Sklaven arbeiteten, bis zu CP Foods nachverfolgen.

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