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Der Brite mit dem grossen Handicap

Der neue Finma-Chef Mark Branson musste viel Kritik an seiner Person und Vergangenheit über sich ergehen lassen. Die Schatten seiner Zeit als UBS-Topmanager werden ihn weiter verfolgen.

Auf welcher Seite steht er? Mark Branson, der neue Chef der Finanzmarktaufsicht. Foto: Ruben Sprich (Keystone)
Auf welcher Seite steht er? Mark Branson, der neue Chef der Finanzmarktaufsicht. Foto: Ruben Sprich (Keystone)

Mark Branson ist in seiner Freizeit Langstreckenläufer. Seine Zähigkeit hat ihm nun auch im Beruf weitergeholfen. ­Gestern ging er als Sieger im Rennen um den Chefposten bei der Finanzmarktaufsicht (Finma) hervor. Damit wird ein zentrales Aufsichtsamt von einem Ausländer besetzt.

Nach dem überraschenden Rücktritt von Patrick Raaflaub vor zwei Monaten sprach vieles gegen den Briten. Er hatte bei der UBS eine steile Karriere gemacht, aber zugleich kleben Skandale wie die Libor-Manipulationen an ihm. Weil Branson keinen echten Gegen­spieler hatte, war er am Schluss die logische Wahl. Trotzdem bleiben zentrale Fragen offen.

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