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Datendieb Kieber: Seine Wahrheit

Er ist Pionier seines Fachs: Im Februar 2008 verkaufte der Liechtensteiner Deutschland Daten aus dem Haus der Fürstenbank. Statt still die gelösten Euros zu geniessen, sucht Kieber Aufmerksamkeit.

«Der Fürst. Der Dieb. Die Daten.» Das ist der Titel des Buchs, das Heinrich Kieber vor wenigen Tagen ins Internet gestellt hat. 648 Seiten später, gegen Schluss des Werks, erfährt der Leser, dass der Titel anders lauten müsste: «Der Fürst, der Dieb! Die Daten.»

Das Buch ist eine Abrechnung mit Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein. Kieber bestreitet zwar nicht, als Angestellter in der Bank des Fürstenhauses Daten gestohlen zu haben. Er bezichtigt Hans Adam aber weit schlimmerer Taten: «Wie die Geschichte gezeigt hatte, war ich zwar ein Dieb. Er ist aber in meinen Augen der tausendmal grössere Dieb, weil er sich auf Kosten der Heimatländer seiner Kunden bereichert.»

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