Zum Hauptinhalt springen

«Das war vollkommen undiplomatisch»

Offener Streit unter den G-20-Staaten hat gerade noch gefehlt. Er brauche keinen «Nachhilfeunterricht», so Barroso. Obama kippt ein wichtiges Treffen. «Zeichen, dass die Nerven blank liegen», sagt Politik-Professor Dieter Ruloff.

Unschwer zu erkennen, wer sich hier den Gipfel hat vermiesen lassen: José Manuel Barroso bespricht sich in Mexiko mit dem italienischen Premier Mario Monti (unten im Bild Cristina Kirchner, die Präsidentin Argentiniens). (18. Juni 2012)
Unschwer zu erkennen, wer sich hier den Gipfel hat vermiesen lassen: José Manuel Barroso bespricht sich in Mexiko mit dem italienischen Premier Mario Monti (unten im Bild Cristina Kirchner, die Präsidentin Argentiniens). (18. Juni 2012)
Reuters
Wo bitte ist hier der Ausgang aus der Eurokrise? Die Gesten beim Treffen von Kanzlerin Merkel und Mexikos Präsidenten Felipe Calderon sprechen sinnbildlich für die aktuelle Lage. (18. Juni 2012)
Wo bitte ist hier der Ausgang aus der Eurokrise? Die Gesten beim Treffen von Kanzlerin Merkel und Mexikos Präsidenten Felipe Calderon sprechen sinnbildlich für die aktuelle Lage. (18. Juni 2012)
Henry Romero, Reuters
Zwei der Mächtigsten im Gespräch: Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel tauschen sich in Mexiko aus. (18. Juni 2012)
Zwei der Mächtigsten im Gespräch: Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel tauschen sich in Mexiko aus. (18. Juni 2012)
Reuters
1 / 4

«Das brauchen wir jetzt nicht auch noch», denkt man beim Lesen der morgendlichen Schlagzeilen: «Wir brauchen keinen Nachhilfeunterricht» (José Manuel Barroso), «Europäer verbitten sich Belehrungen zur Eurokrise» und «Raue Töne beim G-20-Gipfel». Streit ist das Letzte, was die Krisenstaaten jetzt noch brauchen. Das fördert höchstens die an sich schon grosse Unsicherheit an den Märkten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.