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Das sind die zehn Reichsten der Welt

Der Mexikaner Carlos Slim Helú ist gemäss einer Liste des Magazins «Forbes» der reichste Mensch der Welt. Die Schweiz stellt zwar nicht den vermögendsten, dafür aber den ältesten aller Milliardäre.

1. Carlos Slim Helú: 74 Milliarden Dollar, Mexiko, Telmex (Telekommunikation), Vorjahr ebenfalls Platz 1.
1. Carlos Slim Helú: 74 Milliarden Dollar, Mexiko, Telmex (Telekommunikation), Vorjahr ebenfalls Platz 1.
Keystone
2. Bill Gates: 56 Milliarden Dollar, USA, Microsoft (Software), Vorjahr 2.
2. Bill Gates: 56 Milliarden Dollar, USA, Microsoft (Software), Vorjahr 2.
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Der älteste aller Dollar-Milliardäre: Der 100-jährige Schweizer Walter Haefner, Gründer der AMAG. (Archivbild aus dem Jahr 2001)
Der älteste aller Dollar-Milliardäre: Der 100-jährige Schweizer Walter Haefner, Gründer der AMAG. (Archivbild aus dem Jahr 2001)
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Gut zwei Jahre nach der Finanzkrise ist die Zahl der Milliardäre rasant gestiegen und so hoch wie noch nie: Laut der «Forbes»-Liste gibt es neu 1210 Dollarmilliardäre weltweit – fast 200 mehr als vor einem Jahr. Reichster Mann der Welt bleibt der Mexikaner Carlos Slim Helú.

Der 71-jährige mexikanische Telekommunikations-Unternehmer führt die am Mittwoch veröffentlichte Liste der reichsten Personen der Welt mit mehr als 74 Milliarden Dollar an. Mit einem Zuwachs von mehr als 20 Milliarden Dollar innerhalb eines Jahres ist Slim zugleich der grösste Verdiener unter den 1210 Milliardären.

Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» hatte die Liste 2011 zum 25. Mal erstellt. Auch auf Platz zwei und drei hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert: Hinter Slim folgen der Microsoft-Gründer Bill Gates mit 56 Milliarden Dollar und der Investor Warren Buffett mit 50 Milliarden Dollar.

Reichster Europäer ist wie im Vorjahr der Franzose Bernard Arnault, Chef des Luxusgüterkonzerns LVMH. Er belegt mit einem Vermögen von 41 Milliarden Dollar Rang vier. In den Top Ten befinden sich auch zwei Inder und ein Brasilianer.

Mehr Milliardäre in Asien

«Die Liste repräsentiert die Weltwirtschaft: Es geht aufwärts, aber nicht überall», sagte Steve Forbes. Noch nie seien so viele Milliardäre auf der Liste gewesen. «Zusammen besitzen sie 4,5 Billionen Dollar – das ist mehr als die Wirtschaftskraft von Deutschland.»

Allerdings sei der Trend klar: «Vor zehn Jahren kam die Hälfte der Milliardäre aus den USA, heute ist es noch ein Drittel.» Asien habe jetzt mehr Milliardäre als Europa. Und die Hauptstadt der Superreichen ist nicht mehr New York, sondern Moskau.

Frauen sind in der Liste deutlich unterrepräsentiert. Mit Christy Walton und ihren 26,5 Milliarden Dollar landete jedoch immerhin eine Frau unter den ersten zehn. Wie die Walmart-Erbin haben die meisten Frauen ihr Vermögen geerbt. Weibliche «Selfmade-Milliardärinnen» finden sich fast nur in Asien.

Schweizer ältester Milliardär

Der Älteste auf der Liste ist der Schweizer AMAG-Gründer Walter Haefner (268./4 Milliarden). Er wurde im September 100 Jahre alt. Jüngster Superreicher ist nicht mehr der 26-jährige Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (52./13,5 Milliarden), sondern sein acht Tage jüngerer Compagnon Dustin Moskovitz (420./2,7 Milliarden).

Reichster Schweizer ist Ernesto Bertarelli, der frühere Besitzer des Biotech-Unternehmens Serono (10 Milliarden Dollar). Er belegt den 81. Rang. 2010 hatte er – mit dem gleichen Betrag – noch den 64. Platz inne.

Nächster Schweizer auf der Liste ist auf Platz 154 Hansjörg Wyss, der mit dem Medizintechnik-Unternehmen Synthes reich geworden ist. Er wird mit 6,4 Milliarden geführt. Insgesamt nannte Forbes neun Schweizer Milliardäre und Milliardärinnen, im Vorjahr waren es noch elf gewesen.

Facebook hat für gleich sechs Milliardäre in der Liste gesorgt. Beim Vermögen liegt Moskovitz gleichauf mit Donald Trump und Oprah Winfrey.

SDA/pbe

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