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Das Rätsel der Franken-Bocksprünge

Gestern Nachmittag und heute früh hat der Euro-Franken-Kurs verblüffende Kapriolen vollführt. Die Quintessenz der Geschichte ist für die Nationalbank äusserst ermutigend.

Seit gestern Nachmittag ist viel Bewegung ins Verhältnis zwischen dem Franken und dem Euro gekommen. Nachdem die Nationalbank am 6. September die Märkte damit überrascht hat, dass sie keinen Wechselkurs mehr zulassen wird, bei dem der Euro weniger als 1.20 Franken kostet, ist der Eurokurs bis gestern nie über den Wert von 1.22 Franken angestiegen. In den letzten Tagen bewegte er sich zudem deutlich unter 1.21 Franken. Doch seit gestern vollführt das Währungsverhältnis wahre Bocksprünge.

So ist der Franken gestern zwischen 14 Uhr und 15 Uhr von einem Wert bei rund 1.206 Franken pro Euro auf rund 1.225 Franken hochgeschnellt. Kurz darauf ist der Kurs zurückgeglitten und hat sich am Abend und in der Nacht um einen Europreis zwischen 1.215 und 1.218 Franken herum etwas stabilisiert. Doch schon heute früh kam der nächste Sprung. Knapp vor halb sieben ist der Euro auf über 1.233 Franken hochgeschnellt. Doch auch dieser Ausschlag war nur von kurzer Dauer. Mittlerweile bewegt sich der Eurokurs bei über 1.22 Franken.

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