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Bauern fürchten das bisschen Safran und Ingwer nicht

Der Nationalrat hat sich am Montag mit dem Freihandelsabkommen der Schweiz mit China befasst. Der Vertrag provoziert kaum Widerstand. Kein Wunder: Die Schweizer Bauern müssen nicht mit mehr Wettbewerb rechnen.

Dominik Balmer
Keystone

Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China hat eine erste Hürde im Nationalrat gemeistert. Die Forderung nach einer Neuverhandlung scheiterte gestern klar. Linke Politiker hatten verlangt, die Frage der Menschenrechte in das Abkommen aufzunehmen.

Dass der Freihandelsvertrag abgesehen von der Frage der Menschenrechte kaum nennenswerten Widerstand erfährt, ist nicht selbstverständlich. Mit den USA zum Beispiel hatte es die Schweiz nicht einmal geschafft, überhaupt offizielle Verhandlungen über ein Abkommen aufzunehmen. 2006 wurde die Übung nach ersten Sondierungsgespräche wieder abgebrochen. Der Grund: Die USA verlangten von den Schweizer Bauern einschneidende Zugeständnisse, sie wären einem härteren Wettbewerb ausgesetzt worden. Letztlich scheiterte das Ansinnen an der Opposition der Bauernlobby.

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