USA dürfen keine neuen Schulden machen

Zum vierten Mal innert dreier Jahre konnte sich der US-Kongress nicht auf eine neue Schuldenobergrenze einigen, die Zahlungsunfähigkeit droht. Auch vom Arbeitsmarkt kamen schlechte Nachrichten.

«Lasst die Reichen für die Krise zahlen»: An der Wall Street wird für die Rechte der Arbeitslosen demonstriert. (7. Februar 2014)

(Bild: AFP)

Die USA dürfen vorerst keine neuen Schulden mehr machen. Von diesem Samstag an gilt für das Finanzministerium in Washington wieder ein striktes Kreditlimit, das der Kongress zuletzt bis einschliesslich 7. Februar ausgesetzt hatte.

Die Demokraten von US-Präsident Barack Obama und die oppositionellen Republikaner konnten sich bisher nicht auf eine Anhebung dieser Schuldenobergrenze einigen. Derzeit liegt das Minus in der Staatskasse bei 17,2 Billionen Dollar.

Der vierte Schlagabtausch zum Thema

Kommt es nicht rechtzeitig zu einem Kompromiss, droht der Regierung der weltgrössten Volkswirtschaft die Zahlungsunfähigkeit. Es ist bereits das vierte Mal in drei Jahren, dass die Parteien sich einen Schlagabtausch um dieses Thema liefern – selbst auf die Gefahr, dass die Kreditwürdigkeit der USA darunter leidet. Bislang wurde das Limit aber stets noch rechtzeitig angehoben.

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