Japans Wirtschaft nimmt kaum Fahrt auf

Japans Industrie erholt sich nur langsam von den Folgen der Erdbeben- Katastrophe. Die Produktion stieg im Juli zwar um 0,6 Prozent und damit im vierten Monat in Folge. Analysten sind aber enttäuscht.

Hochkonjunktur sieht anders aus: Japanische Toyota-Arbeiter schieben ein Neufahrzeug auf ein Transportschiff: Toyota-Werk in Nagoya.

Hochkonjunktur sieht anders aus: Japanische Toyota-Arbeiter schieben ein Neufahrzeug auf ein Transportschiff: Toyota-Werk in Nagoya.

(Bild: Keystone)

Mit 0,6 Prozent fiel der Anstieg der Produktion der Industrienation Japan jedoch geringer aus als von Ökonomen erwartet. Hintergrund sind laut Experten die Engpässe bei der Stromversorgung in Folge der Atomkatastrophe in Fukushima. Nach der Naturkatastrophe vom 11. März waren Produktionsbetriebe zum Erliegen gekommen und Lieferketten unterbrochen worden, was sich auch auf die Exporte auswirkte.

Die Produktion befinde sich in einem Erholungstrend, erläuterte die Regierung. Einer Erhebung unter den Industrieunternehmen zufolge erwarten diese ein weiteres Anziehen der Produktion im August um 2,8 Prozent, gefolgt von einem Rückgang um 2,4 Prozent im September.

Die Börsen in Asien sind nach Kursanstiegen in den vergangenen vier Tagen mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der japanische Nikkei-Index fiel um 0,4 Prozent auf 8.911,35 Punkte. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 sank um 0,2 Prozent auf 4.259,80 Punkte. Der südkoreanische Kospi-Index lag bei 1.843,90 Punkten

pbe/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt