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10 Szenarien zum Griechenland-Showdown

Der heutige Tag kann für das Balkanland und die Eurozone dramatische und bleibende Konsequenzen haben. Aber auch ein Kompromiss und eine Verschiebung der Entscheidungen ist nicht ausgeschlossen.

Symbolträchtiges Bild und für den Westen aus strategischen Gründen potenziell beunruhigend: Der griechische Premier Alexis Tsipras trifft sich auf einem chinesischen Kriegsschiff mit dessen Admiral.
Symbolträchtiges Bild und für den Westen aus strategischen Gründen potenziell beunruhigend: Der griechische Premier Alexis Tsipras trifft sich auf einem chinesischen Kriegsschiff mit dessen Admiral.
Alkis Konstantinidis, Reuters
Auch Wladimir Putin von Russland käme eine Schwächung der Nato durch einen Austritt Griechenlands aus der EU in der geografisch wichtigen Lage, an der sich Griechenland befindet, entgegen.
Auch Wladimir Putin von Russland käme eine Schwächung der Nato durch einen Austritt Griechenlands aus der EU in der geografisch wichtigen Lage, an der sich Griechenland befindet, entgegen.
Alexei Nikolsky/RIA Novosti, Reuters
A man makes a transaction at an ATM outside a National Bank of Greece branch in Athens, February 19, 2015. The European Central Bank agreed on Wednesday to raise the emergency funding available to Greek banks to 68.3 billion euros ($78 billion), a slight increase on the previous limit, a person familiar with the ECB talks said. REUTERS/Alkis Konstantinidis  (GREECE - Tags: POLITICS BUSINESS)
A man makes a transaction at an ATM outside a National Bank of Greece branch in Athens, February 19, 2015. The European Central Bank agreed on Wednesday to raise the emergency funding available to Greek banks to 68.3 billion euros ($78 billion), a slight increase on the previous limit, a person familiar with the ECB talks said. REUTERS/Alkis Konstantinidis (GREECE - Tags: POLITICS BUSINESS)
Alkis Konstantinidis, Reuters
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Hintergrund: Heute ab 15 Uhr treffen sich die Finanzminister der Eurozone – die sogenannte Eurogruppe –, um über die weitere Unterstützung Griechenlands zu befinden. Das Land ist auf fortgesetzte finanzielle Unterstützung angewiesen, die neu gewählte linke Regierung unter Alexis Tsipras will aber die Bedingungen des bisherigen Hilfspakets der Euroländer, der EZB und des Internationalen Währungsfonds (IWF) – der sogenannten Troika – nicht mehr erfüllen, weil das Land dadurch zu stark Schaden nehme. Mit dieser Absicht hat Tsipras’ Partei die Wahlen gewonnen. Damit befindet sich Griechenland auf Kollisionskurs mit den Geldgebern, allen voran mit Deutschland. In einem Brief hat Griechenland gestern zwar erklärt, das Hilfspaket verlängern zu wollen – eine Vorausbedingung für das Treffen der Finanzminister heute – doch zu den Bedingungen blieb der Brief vage. In einem Papier des deutschen Finanzministers hiess es daher schon gestern, der Brief sei ein Trojanisches Pferd – in Anlehnung an die griechische Sage – mit der die Griechen sich Zugang zu Hilfsgeldern verschaffen wollen. Deshalb reicht den Deutschen das Entgegenkommen der Griechen nicht. Diese wiederum haben erklärt, keinen Schritt weiterzugehen.

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