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Konjunktur Wirtschaft in Euro-Ländern wächst wie erwartet um 0,4 Prozent

Brüssel Die Wirtschaft in den Euro-Ländern hat im dritten Quartal wie erwartet an Schwung verloren.

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg zwischen Juli und September lediglich um 0,4 Prozent zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat am Feitag mitteilte. Im Frühjahr hatte das Wachstum noch bei 1,0 Prozent gelegen. Binnen Jahresfrist legte die Wirtschaftsleistung im Sommer um 1,9 Prozent zu. Allerdings bleibt die Kluft zwischen den Euro-Staaten gross. Spitzenreiter beim Wachstum war Finnland, wo die Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent zulegte. Auch in Österreich und der Slowakei verlor die Wirtschaft seit dem Frühjahr kaum an Schnauf, das Bruttoinlandprodukt stieg jeweils um 0,9 Prozent. Deutschland, das sich im Frühjahr noch mit weitem Abstand an die Spitze der wachstumsstärksten Euro-Staaten gestellt hatte, landete mit plus 0,7 Prozent nunmehr auf dem vierten Rang. Schlusslicht ist dagegen Griechenland: Hier verlor die Rezession kaum an Schärfe, die Wirtschaftsleistung sank erneut, wenngleich das Minus mit 1,1 Prozent geringer ausfiel als im Frühjahr. Auch in den Niederlanden gab das Bruttoinlandprodukt leicht nach, Spaniens Wirtschaft schaffte allenfalls eine Stagnation. Nachbar Portugal legte um 0,4 Prozent zu.

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