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Konjunktur Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen

Wiesbaden Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs fort.

Allerdings kann der Aufschwung wie erwartet das Rekordtempo nicht halten: Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Vergleich zum zweiten Vierteljahr 2010 um 0,7 Prozent. Damit hat die Dynamik nachgelassen, nachdem die deutsche Wirtschaft zuvor im Rekordtempo von revidiert 2,3 (statt wie bisher berechnet 2,2) Prozent gewachsen war, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Auch das Plus der deutschen Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn gegenüber dem Schlussquartal 2009 korrigierten die Statistiker leicht auf 0,6 (statt: 0,5) Prozent nach oben. Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal teuerungsbereinigt um 3,9 Prozent zu. Wie die Statistiker betonten, kamen positive Impulse gegenüber dem Vorquartal sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland: «Dabei trugen die privaten und staatlichen Konsumausgaben, die Ausrüstungsinvestitionen sowie der Aussenbeitrag gleichermassen zum Anstieg des BIP bei.» Mit der anhaltenden Erholung steigen die Chancen, dass die Wirtschaft im Laufe des kommenden Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die meisten Experten rechnen in diesem Jahr mit einem Wachstum von rund 3,5 Prozent, das sich 2011 auf etwa 2,0 Prozent abkühlen dürfte. 2009 war das deutsche Bruttoinlandprodukt wegen der weltweiten Wirtschaftskrise mit 4,7 Prozent so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

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