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Konjunktur Boomregionen wie Zürich und Genf bleiben Risiko am Immobilienmarkt

Der Immobilienboom in den Ballungsräumen Zürich, Genf und Lausanne birgt weiterhin Risiken.

Ein Einbruch der Eigenheimpreise in diesen Gebieten hätte Folgen für die Schweizer Wirtschaft, wie die Grossbank UBS schreibt. Grössere Risiken gingen auch von den Agglomerationsgebieten Zug, Pfannenstiel und Zimmerberg (beide ZH), March SZ, Vevey und Nyon (beide VD) sowie der Tourismusregion Davos aus, hält der am Mittwoch publizierte UBS Swiss Real Estate Bubble Index fest. Die Preise seien im zweiten Quartal aber langsamer gestiegen. Weiter gestiegen ist dafür der Anteil der Hypothekarschulden am Einkommen. Grosse Veränderungen im Vergleich zum Vorquartal machen die UBS-Volkswirtschaftsexperten aber nicht aus. Ihr Index zeigt für das zweite Quartal 2011 einen Wert von 0,65 Punkten an, was eine Zunahme von 0,02 Punkten in drei Monaten bedeutet. Laut UBS ist dies kein Grund zur Sorge, der Immobilienmarkt könnte landesweit überhitzen. Erst ein Indexstand von über 1 wäre gefährlich, schreiben die Experten. Die letzte Schweizer Immobilienblase Anfang der 1990er Jahre entspräche auf ihrem Höhepunkt einem Indexstand von 2,5 Punkten.

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