Zum Hauptinhalt springen

Kleinanleger randalieren vor Börsen in Bangladesch

Dhaka Aus Protest gegen die dritte Aussetzung des Börsenhandels in diesem Monat haben in Bangladesch Hunderte Kleinanleger randaliert.

Die Anleger verdächtigen die Börsenaufsicht der Preismanipulation. Analysten zufolge lösten Panik-Verkäufe der Kleininvestoren ein automatisches Sicherungssystem aus. In den Städten Dhaka und Chittagong setzte die Polizei am Mittwoch Schlagstöcke gegen Investoren ein, die vor den Handelsplätzen Autos aufbrachen und versuchten, diese in Brand zu stecken. Auch wütende Autofahrer mischten sich ein: Einem mutmasslichen Randalierer rissen sie die gesamte Kleidung vom Leib. Finanzinstitute haben sich von den Börsen in Dhaka und Chittagong weitgehend zurückgezogen. Stattdessen tummeln sich dort mehr als drei Millionen Kleinanleger. Meist haben sie hohe Kredite aufgenommen, um an den Märkten zu investieren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch