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«Mich für andere einzusetzen, liegt mir in den Genen»

Carolina Müller-Möhl ist eine der reichsten Frauen der Schweiz. Die Investorin macht sich unter anderem stark für mehr Frauen in Führungspositionen und ein besseres Bildungssystem. Man müsse aber nicht unbedingt Geld haben, um andere zu unterstützen, sagt sie.

«Als Frau wird man immer wieder mit unbewussten Vorurteilen konfrontiert», sagt Carolina Müller-Möhl. Das gehöre nun mal zum Geschäftsleben dazu.
«Als Frau wird man immer wieder mit unbewussten Vorurteilen konfrontiert», sagt Carolina Müller-Möhl. Das gehöre nun mal zum Geschäftsleben dazu.
Archiv, Keystone

Frau Müller-Möhl, in Ihrem Wikipedia-Eintrag steht, dass Sie Philanthropin sind. Sehen Sie sich auch so? Carolina Müller-Möhl: Absolut. Warum fragen Sie?

Weil Philanthrop ein altehrwürdiger Begriff aus der Philosophie ist. Menschen, die Gutes tun, nennen sich heute einfach Wohltäter. Heute ist der Begriff Philanthropie vor allem in der angelsächsischen Welt sehr gängig. Mag sein, dass er im deutschen Sprachraum nicht häufig benutzt wird, aber mit dem Begriff Wohltäterin kann ich mich nicht identifizieren. Ich sehe mich weniger als «Täterin», sondern viel mehr als engagierte Bürgerin, die sich für das Allgemeinwohl einsetzt. Als jemand, der den Menschen ins Zentrum stellt – genau das tue ich auch über meine Stiftung.

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