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Italienischer Finanzskandal führt in die Schweiz

Im Falle eines italienischen Finanzskandals wird nun auch die Schweizer Bundesanwaltschaft aktiv.

Gemäss Medienberichten wurden 500 Kunden um rund 250 Millionen Euro geprellt. Einer der Drahtzieher soll ein ehemaliger Direktor der Schweizer RothsInvest Asset Management sein. Die RothsInvest Asset Management bestätigt in einer Mitteilung vom Freitag, dass der inzwischen untergetauchte frühere Direktor gesucht werde wegen verschiedenen schweren Vermögensdelikten. Der Verwaltungsrat habe darum im Namen der Gesellschaft Strafanzeige erstattet. Der Mann war bis Ende Mai 2012 Direktor der Gesellschaft mit Kollektivunterschrift zu zweien. Bei seinen Aktionen habe er offenbar den Namen des Verwaltungsratspräsidenten, Nathan Rothschild, sowie jener der Gesellschaft betrügerisch eingesetzt, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, schreibt die RothsInvest Asset Management weiter. Das Finanzinstitut distanziert sich von diesen Delikten. Der Verwaltungsrat habe bis zum Untertauchen nichts von den Delikten geahnt. Auch die Bundesanwaltschaft (BA) wird in der Sache aktiv. «Vor dem Hintergrund verschiedener Medienberichte aus Italien über mutmassliche Anlagebetrügereien in einem angeblichen Deliktsbetrag von gegen 250 Millionen Euro bestätigt die Bundesanwaltschaft, in diesem Zusammenhang eine selbständige Strafuntersuchung gegen einen ausländischen Staatsangehörigen zu führen», bestätigt die BA gegenüber der sda ein vom Internetportal finews publiziertes Statement. Die Strafuntersuchung richte sich nicht gegen die Verwaltungsräte der Rothsinvest Asset Management. Gemäss Medienberichten ist der gesuchte frühere Direktor des Finanzinstituts britisch-italienischer Doppelbürger.

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