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Insolvenzverfahren beendet - Märklin gehört nun den Gläubigern

Frankfurt Der schwäbische Modelleisenbahn- Hersteller hat sich nach gut zwei Jahren wieder aus der Insolvenz befreit.

Das Unternehmen gehört nun de facto seinen Gläubigern, allen voran der Kreissparkasse Göppingen und der BW-Bank. Insolvenzverwalter Michael Pluta hatte sich gegen einen sofortigen Verkauf entschieden, weil ihm die Angebote nicht ausreichten. Er hatte mit den Instituten, die 2009 dem Finanzinvestor Kingsbridge den Geldhahn zugedreht hatten, stattdessen einen Insolvenzplan ausgehandelt. Vor einem Verkauf wollen die neuen Eigentümer nun abwarten. Das Amtsgericht Göppingen habe das Insolvenzverfahren am Donnerstag beendet, teilte Märklin mit. Die Sanierung eines insolventen Unternehmens ohne frisches Kapital von Investoren ist ungewöhnlich. Nachdem Märklin in der Insolvenz schwarze Zahlen schrieb, hat das Unternehmen bei einem Umsatz von gut 110 Millionen Euro 30 Millionen Euro Eigenkapital angesammelt. «Damit ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen», sagte der neue Geschäftsführer Stefan Löbich, der sein Amt im Januar angetreten hatte.

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