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In Bern ist ein Konkubinat erst nach fünf Jahren stabil

Die Kantone behandeln Konkubinatspaare in der Sozialhilfe sehr unterschiedlich.

Hat ein Konkubinatspartner nicht genug eigene Mittel, um seinen Unterhalt zu bestreiten, ist der andere verpflichtet, für ihn aufzukommen. Nachfolgend die wichtigsten Antworten zur gegenseitigen Unterstützungspflicht in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft.

Wie finden die Behörden heraus, ob es sich tatsächlich um ein stabiles Konkubinat handelt und nicht bloss um eine Wohngemeinschaft?

Die Sozialämter stützen sich im Wesentlichen auf die Schilderungen der Person, die Sozialhilfe beantragt. Daraus ergeben sich meist deutliche Hinweise über die tatsächliche Gestaltung der gemeinsamen Lebenssituation und auch die Aufteilung der finanziellen Verpflichtungen. Ein gemeinsamer Mietvertrag allein genügt nicht als Beweis dafür, dass es sich tatsächlich um ein Konkubinat handelt oder ob die Personen lediglich die Wohnung und die anfallenden Kosten teilen.

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