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Implenia verdreifacht Reingewinn

Der Baukonzern Implenia hat im ersten Halbjahr wieder wieder kräftig zugelegt.

Der Umsatz stieg dank Übernahmen um 10 Prozent auf auf 1,195 Milliarden Franken. Unter dem Strich verdreifachte sich der Reingewinn auf 13,1 Millionen Franken. Damit hat Implenia den Einbruch des Vorjahres wieder wettgemacht. Damals war der Gewinn von 12,5 Millionen auf 4,2 Millionen Fr. abgestürzt. In der Folge hatte der Konzernchef Hanspeter Fässler seinen Hut genommen. Das Amt übernahm der damalige Verwaltungsratspräsident Anton Affentranger, der die Geschäfte des grössten Schweizer Baukonzerns bereits früher geleitet hatte. Mit den Zahlen hat Implenia die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,13 Milliarden Fr. und einem Reingewinn von 9,7 Millionen Fr. gerechnet. Betriebsgewinn verdoppelt Den Betriebsgewinn konnte der Baukonzern auf 24,2 Millionen Fr. beinahe verdoppeln, wie Implenia am Donnerstag bekannt gab. Der Konzernbereich Bau Infra, der Strassen-, Hoch- und Tiefbauprojekte durchführt sowie auch im Ingenieurtiefbau und Spezialtiefbau tätig ist, sei zurück auf Kurs und schliesse trotz der Eiseskälte im Februar deutlich besser ab als in der gleichen Periode des Vorjahres. Von einem unverändert guten Ergebnis im Tunnelbau in der Schweiz profitiere der Konzernbereich Industrial Construction. In Norwegen befinde sich Implenia mit hervorragenden Akquisitionen auf Erfolgspfad. Ohne Zukäufe wäre der Konzernumsatz aus eigener Kraft lediglich um 2,4 Prozent gewachsen. Und die Generalunternehmung habe im ersten Halbjahr 2012 mit einem Betriebsgewinn von 9,5 Millionen Franken ( 1,4 Prozent) an das Rekordniveau der Vorjahresperiode angeknüpft. Für die Zukunft zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Der Auftragsbestand sei auf einem sehr hohem Niveau, der weit über das laufende Jahr hinausreiche. Implenia befinde sich auf dem Weg zu mittelfristigen Ziel eines Betriebsgewinns von 100 Millionen Franken, hiess es weiter.

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