Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist tot

Der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist mit 91 Jahren gestorben. Er war einer der reichsten Menschen der Welt.

Gestorben: Ikea-Gründer Ingvar Kamprad wurde 91 Jahre alt. Video: Tamedia/AFP

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Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist tot. Er sei am Samstag in seinem Haus im südschwedischen Smaland umgeben von seinen Liebsten zu Hause gestorben, teilte Ikea am Sonntag auf Twitter mit.

Er sei nach kurzer Krankheit «friedlich eingeschlafen». Seine Familie und Ikea-Mitarbeiter auf der ganzen Welt würden ihn «sehr vermissen» und sich herzlich an ihn erinnern.

Vom Fahrrad-Lieferanten zum Weltkonzern

Kamprad wurde 91 Jahre alt. Er ist 1926 im südschwedischen Småland geboren. Mit 17 Jahren gründete er die Firma Ikea in seinem Heimatort Älmhult. Er lieferte zunächst per Fahrrad Produkte wie Kugelschreiber und Bilderrahmen zu Niedrigpreisen aus. Dieses Geschäft sei sein lebenslanges Engagement geworden, schreibt Ikea.

Möbel kamen 1947 ins Ikea-Angebot. 1951 erschien erstmals ein Katalog, ausgeliefert per Milchmann. Kurz darauf verlegte sich Kamprad komplett aufs Geschäft mit Möbeln. 1956 wurde mit dem Tisch «Lövet» erstmals ein Möbelstück zum Eigenbau angeboten - die Beine waren nicht mit der Tischplatte verbunden. Heute beschäftigt Ikea 190.000 Menschen weltweit und verzeichnet einen Rekordumsatz von 38 Milliarden Euro.

Familie besitzt 48 bis 49 Milliarden Franken

Kamprad lebte lange in der Schweiz. Nachdem seine Frau 2011 verstarb, verkaufte er jedoch 2013 das Haus in Epalinges VD und zog zurück nach Schweden. Dort arbeitete er zwar weiter im Konzern, trat jedoch etwas kürzer.

Kamprad galt als einer der reichsten Männer der Welt. In der Schweiz führte seine Familie jahrelang die «Bilanz»-Liste der Reichen in der Schweiz an. Die «Bilanz» beziffert ihr Vermögen auf 48 bis 49 Milliarden Franken. (sda/hal)

Erstellt: 28.01.2018, 11:34 Uhr

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