Zum Hauptinhalt springen

Ich will kein rosa Cocktailkleid!

Die Kleidervorschläge in Mail und Facebook sind lästig. Lassen sie sich vermeiden? Ein Selbstversuch.

Bye, bye Google: Es gibt auch Suchmaschinen, die Anfragen nicht speichern. Foto: Dominique Meienberg
Bye, bye Google: Es gibt auch Suchmaschinen, die Anfragen nicht speichern. Foto: Dominique Meienberg

Ich möchte das Internet benutzen, ohne dass jemand mitkriegt, was ich anklicke. Ich bin nicht paranoid, habe keine abartigen Interessen. Ich glaube nicht, dass sich Kriminelle oder Geheimdienste besonders für mich interessieren. Aber ich brauche keine Kleidervorschläge auf Facebook. Und würde ich wirklich ein pinkfarbenes Cocktailkleid von Zalando wollen, hätte ich es auch gefunden. Dasselbe bei Amazon: Seitdem ich einmal ein Kinderbuch angeklickt habe, werde ich von «Apfelmäuschen» und «Paulinchen» verfolgt. Es stört mich, dass Unternehmen Daten über mein Verhalten sammeln und miteinander verknüpfen, um hinter meinem Rücken ein Profil von mir zu erstellen. Und dass sie diese Daten ohne meine Zustimmung teilweise auch noch an Dritte weitergeben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.