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Huntsman-Beschäftigte in Basel klären Streikbereitschaft ab

Die Beschäftigten des US-Chemiekonzerns Huntsman, der in Basel 600 Stellen abbauen will, haben am Montag an einer Betriebsversammlung den vorgelegten Sozialplan zurückgewiesen.

Die Versammlung empfiehlt zur Durchsetzung der Forderungen einen Streik. In einer Urabstimmung unter den Beschäftigten soll die Streikbereitschaft abgeklärt werden, sagte Serge Gnos von der Gewerkschaft Unia auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Abstimmung daure bis Ende Woche. Ab nächster Woche könnte gestreikt werden. Am Sozialplan wird kritisiert, dass er bezüglich Abgangsentschädigungen und Frühpensionierungen schlechter als branchenüblich ist, sagte Gnos. Für ältere Arbeitnehmende gebe es keine befriedigenden Lösungen. Auch die Forderung der Angestellten, dass die Arbeitgeberseite einen «hochrangigen Vertreter» mit entsprechenden Kompetenzen an den Verhandlungstisch schicke, sei nicht erfüllt worden. «Damit giesst Huntsman zusätzlich Öl ins Feuer», heisst es in einer Mitteilung der Unia. Bereits in der letzten Woche verlangte die Personalvertretung von Huntsman ein «substanziell besseres Angebot». Schon damals wurde der «mickrige» Sozialplan kritisiert. Huntsman hatte Ende September angekündigt, am Standort Basel 500 Stellen des Textilchemiegeschäfts zu streichen. 100 weitere Jobs sollen verlagert werden. Zudem will das Unternehmen in Basel und Monthey 80 Stellen in der Division Advanced Materials abbauen.

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