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Huntsman könnte mehr Stellen abbauen als angekündigt

Der US-Chemiekonzern Huntsman muss in der Schweiz nicht nur im Textilgeschäft Stellen streichen, sondern auch in der Sparte Advanced Materials.

110 Stellen stehen gemäss den Gewerkschaften Syna und Angestellte Schweiz auf dem Spiel. Betroffen sei zu zwei Drittel Stellen in Basel und zu einem Drittel solche in Monthey im Wallis, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Die Arbeitnehmervertreter hätten während den sozialpartnerschaftlichen Gesprächen erfahren, dass der Abbau dieser weiteren 110 Stellen geprüft würde, sagte ein Sprecher von Angestellte Schweiz gegenüber der sda. Bei Huntsman war am Donnerstag für eine Stellungnahme niemand zu erreichen. Der Konzern hatte am Dienstag den Abbau von rund 600 Stellen der Sparte Textile Effects in Basel angekündigt. 500 sollen ganz gestrichen und 100 an andere Standorte verlagert werden. Huntsman beschäftigt in der Schweiz insgesamt 1300 Mitarbeitende. In Basel sind derzeit rund 700 Personen für Textile Effects und 300 für Advanced Materials tätig. Dieser Geschäftsbereich verfügt auch einen Ableger in Monthey VS. Die Gewerkschaften seien bereit, zusammen mit Huntsman Alternativen zum Abbau auszuarbeiten, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag weiter. Die bereits begonnen Gespräche seien konstruktiv. Huntsman hatte das Geschäft mit Farbstoffen und Chemikalien für die Textilindustrie 2006 für 332 Millionen Fr. von der früheren Ciba SC übernommen und seither immer wieder Stellen abgebaut.

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