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Hunderte protestieren in Rom gegen Schliessung von Alcoa-Werk

Rom In Rom haben am Montagabend hunderte Arbeiter gegen die geplante Schliessung eines Aluminiumwerks des US-Konzerns Alcoa auf Sardinien protestiert.

Rund 500 Mitarbeiter der Aluminiumhütte versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben vor dem Ministerium für Wirtschaftsentwicklung. Dabei flogen auch Feuerwerkskörper auf das Gebäude. Bei Handgreiflichkeiten mit der Polizei seien rund 20 Menschen leicht verletzt worden, berichteten die italienischen Medien. Alcoa mit dem ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld an der Spitze hatte im Januar angekündigt, das Werk in Perdaxius im Süden der Insel «vorübergehend» zu schliessen. Seitdem verhandelt die Regierung in Rom mit dem Konzern, um eine endgültige Schliessung zu verhindern. Nach Gewerkschaftsangaben sind 2000 Arbeitsplätze betroffen, direkt oder indirekt. «Wenn das Werk schliesst, wird der ganze Süden Sardiniens sterben», sagte einer der Demonstranten in Rom. Die Aluminiumhütte produziert rund 150'000 Tonnen im Jahr und ist der einzige Industriebetrieb in der Region.

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