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Hitachi zieht sich aus TV-Produktion zurück

Tokio Der japanische Hitachi-Konzern zieht die Konsequenzen aus dem rückläufigen und umkämpften TV-Geschäft.

Noch in diesem Jahr will Hitachi die gesamte Fertigung auslagern, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte. Dies werde massiv Kosten sparen. Das Werk zur Fertigung von TV- Komponenten will Hitachi aber behalten. Hitachi rechnet mit einer weiter sinkenden Nachfrage nach Fernsehern. In Japan sieht das Unternehmen 2012 noch sieben Millionen verkaufte Geräte nach 25,7 Millionen 2010. Wegen der Umstellung auf digitales Fernsehen war es vergangenes Jahr zu einem Anstieg gekommen. Die grossen Elektronikgeräte-Hersteller haben bislang trotz der Schwierigkeiten am TV-Geschäft festgehalten, weil es eine gute Werbung für die Marke ist. Allerdings müssen sich die Hersteller angesichts des zunehmenden Wettbewerbs sowie der Yen-Stärke nach Einschätzung von Analysten genau überlegen, wo ihre Stärken liegen. Hitachi ist vor mehr als 50 Jahren in die TV-Fertigung eingestiegen. In gewisser Weise geht mit der Ankündigung eine Ära zu Ende.

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