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Helvetia übernimmt Versicherung des Eisenbahnerverbands

Die Helvetia übernimmt die SEV Versicherungen, die 1926 vom Schweizerischen Eisenbahnerverband (SEV) gegründet wurde.

Wie viel die Versicherungsgruppe für die Lebensversicherungen der rund 15'000 Kunden zahlt, ging aus dem Communiqué vom Donnerstag nicht hervor. Das Prämienvolumen der SEV Versicherungen belief sich im vergangenen Jahr auf 20,5 Millionen Franken. Ihre jährlichen Prämieneinnahmen kann die Helvetia nach eigenen Angaben mit der Übernahme auf einen Schlag um 4 Prozent steigern. Die Konditionen für die Versicherten bleiben unverändert, alle Mitarbeitenden der SEV Versicherungen erhalten von der Helvetia ein Stellenangebot. Die Helvetia bezeichnet die Übernahme des Versicherten- Portfeuilles der SEV Versicherungen als eine der wenigen Möglichkeiten, in der Schweiz noch akquisitorisch zu wachsen. Mit dem Kauf sichert sich die Versicherungsgruppe zudem den Zugang zu den 45'000 Mitgliedern des SEV, der sich heute Gewerkschaft des Verkehrspersonals nennt. Dass die SEV Versicherungen ihre Geschäftstätigkeit aufgeben, hängt mit der zunehmenden Zahl von Regulierungen im Finanzsektor zusammen. Diese würden ein Unternehmen in Grösse der SEV Versicherungen überproportional belasten, wird Erwin Kläy, Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft, in der Medienmitteilung zitiert.

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