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Hausse der US-Börsen ist nach fünf Wochen zu Ende

New York Spekulationen auf eine Zinserhöhung in China haben die US-Börsen ins Minus gedrückt.

Die Wall Street beendete auch die Woche mit Verlusten, nachdem es zuvor fünf Wochen hintereinander bergauf gegangen war. Anleger beschäftigte vor allem die Aussicht, die chinesische Notenbank könnte die Zinsen erhöhen, um die Inflation im Zaum zu halten. Diese Erwartung drückte weltweit die Rohstoffpreise und sorgte für massive Kursverluste an der Börse in Shanghai. Diese rutschte um 5,2 Prozent ab - der grösste prozentuale Verlust seit mehr als einem Jahr. In New York schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,8 Prozent im Minus auf 11.193 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich in einer Spanne zwischen 11.144 und 11.284 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P 500 gab 1,2 Prozent nach auf 1199 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 1,5 Prozent tiefer bei 2518 Stellen. Die US-Börsen hatten vergangene Woche so hoch notiert wie seit der Lehman-Pleite vor mehr als zwei Jahren nicht mehr. Sorgen um die finanzielle Stabilität des schuldengeplagten Irland, ein unerwartet schwacher Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco sowie die sinkenden Rohstoffpreise trübten zuletzt jedoch die Stimmung. An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,01 Milliarden Aktien den Besitzer. 515 Werte legten zu, 2471 gaben nach und 76 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,2 Milliarden Aktien 508 im Plus, 2138 im Minus und 97 unverändert. An den US-Kreditmärkten sanken die zehnjährigen Staatsanleihen um 39/32 auf 98-19/32. Sie rentierten mit 2,79 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten dagegen um 17/32 auf 99-12/32 und hatten eine Rendite von 4,29 Prozent.

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