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Harlan Laboratories prüft Stellenabbau im Baselbiet

Die amerikanische Harlan Laboratories rechnet mit einem Stellenabbau an ihren Schweizer Standorten in Itingen BL und Füllinsdorf BL.

Die Schweizer Filiale befinde sich in einer schwierigen Situation, hiess es. Es seien Massnahmen notwendig. Eine Analyse habe eine «schlimme Bedrohung» für die Zukunft der Schweizer Filiale aufgezeigt, sagte Manuela Leone, Leiterin des Bereichs Vertragsforschung, am Montag vor den Medien. Deshalb sei ein Konsultationsverfahren eingeleitet worden. Wieviele der 539 Stellen im Baselbiet gestrichen werden, liess Leone offen. Frühere Medienberichte, wonach rund 100 Stellen abgebaut werden sollen, bestätigte Leone nicht. Es sei noch kein Entscheid gefällt worden. Das Konsultationsverfahren laufe bis zum 5. August. Danach werde es eine Mitarbeiterinformation geben. Laut Leone stammen rund 400 Angestellte aus dem Kanton Baselland. Gemäss Leone verzeichnet das Unternehmen seit einem Jahr einen Wachstumsrückgang. Als Grund nannte sie die Währungsproblematik und den Konkurrenzkampf. Harlan bietet Unternehmen in den Bereichen Pharma, Biotech, Agro und Chemie Forschungsmodelle und vertragsbasierte Forschung. Dabei spezialisierte sich das Unternehmen mit Hauptsitz im amerikanischen Indianapolis auf Tierversuche. Harlan beschäftigt 3100 Angestellte in 12 Ländern. Harlan hatte 2004 die Tierversuchsfirma RCC in Itingen übernommen.

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