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Grossbank Lloyds quält sich mit Bremsklotz Irland aus der Krise

London Die britische Grossbank Lloyds ächzt unter der irischen Schuldenkrise.

Milliardenbelastungen durch faule Kredite im Irland-Geschäft drücken weiter aufs Ergebnis, wie das teilverstaatlichte Institut am Freitag mitteilte. Wegen des Aufschwungs im britischen Privatkundengeschäft kehrte das Institut allerdings 2010 in die Gewinnzone zurück. Im vergangenen Jahr verbuchte Lloyds einen Vorsteuergewinn von 2,2 Milliarden Pfund (3,3 Milliarden Franken) und übertraf damit die Markterwartungen um 300 Millionen. Ein Jahr zuvor hatte das von der britischen Regierung vor dem Kollaps gerettete Institut noch ein Minus von 6,3 Milliarden Pfund ausgewiesen. Die Wirtschaftserholung habe insgesamt zu einem Rückgang der Verluste durch Kreditausfälle von 45 Prozent auf 13,2 Milliarden Pfund geführt. Sorgenkind bleibt der Bank zufolge aber das Irland-Geschäft, wo sich die Lage im vergangenen Jahr verschärfte. Dort schlugen 4,3 (2009: 2,9) Milliarden Pfund für faule Kredite zu Buche.

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