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Grössere Verschiebungen im Aktionariat von Nationale Suisse Basler Kantonalbank und deutsche Landesbank verkaufen Anteile

Der Versicherungskonzern Nationale Suisse erhält zwei neue Kernaktionäre.

Wie die Konkurrenten Helvetia und Mobiliar am Mittwochabend bekanntgaben, erwarben sie die Beteiligungen von der Basler Kantonalbank und der Landesbank Baden- Württemberg. Die Basler Kantonalbank verkaufte dem Helvetia-Konzern am Mittwoch ihre Beteiligung von 7,69 Prozent an der Nationale Suisse. Wie die Bank am Abend mitteilte, war der strategische Charakter der Beteiligung für das Stammhaus nicht mehr gegeben. Vom Verkauf erwartet die Bank einen positiven Ergebnisbeitrag von 14,6 Millionen Fr. im zweiten Halbjahr 2012. Helvetia steigert mit dem Kauf den Anteil an Nationale Suisse auf 9,59 Prozent, wie der Konzern bekannt gab. Die Patria Genossenschaft, welche an Helvetia beteiligt ist, hält weitere 2,46 Prozent. Die Versicherungsgruppe Helvetia kommt damit auf 12,05 Prozent und wird grösster Einzelaktionär bei Nationale Suisse. Die Versicherungsgenossenschaft Mobiliar ihrerseits übernahm 11,35 Prozent der Nationale-Suisse-Anteile. Diese wurden bisher von der Landesbank Baden-Württemberg gehalten. Mit dem Anteil zieht Mobiliar als zweitgrösster Aktionär bei der in Basel ansässigen Nationale Suisse ein. Die Berner wollen die Zusammenarbeit mit Nationale Suisse verstärken. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Nach Helvetia-Angaben soll Nationale Suisse eigenständig bleiben. Die Stimmrechtsbeschränkung bei der Versicherung bleibe bei 5 Prozent bestehen. Die Kooperation zwischen Nationale Suisse und der zur Basler Kantonalbank gehörenden Bank Coop sei von der Transaktion nicht betroffen.

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