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Griechische Regierung rechnet im Sommer mit Wirtschaftswachstum

Athen Die von einem drastischen Sparkurs gebeutelte griechische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Regierung im Sommer auf einen Wachstumskurs einschwenken.

Entwicklungsminister Michalis Chrysochoidis sagte, die boomenden Exporte würden die Rezession in seinem schuldengeplagten Land beenden. Schon 2010 seien die Ausfuhren um acht Prozent gestiegen, obwohl die gesamte Wirtschaftsleistung wohl um mehr als vier Prozent geschrumpft sei. Chrysochoidis nannte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, den Erfolg der Exportwirtschaft ein «neues Wunder» - allein die Bestellungen aus der Europäischen Union an griechische Firmen hätten zuletzt um 15 Prozent zugelegt. Chrysochoidis zeigte sich damit etwas optimistischer als die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF), die erst im Herbst eine Rückkehr des Wirtschaftswachstums erwarten. Chrysochoidis begründete dies auch mit der Erwartung, dass der Tourismus nach einer zweijährigen Flaute zu alter Stärke zurückkehren werde. Nordeuropäer hätten den kalten Winter satt und würden im Sommer wieder zahlreich nach Griechenland kommen. Dank des wirtschaftlichen Aufschwungs in ihren Heimatländern würden viele wieder gut gefüllte Portemonnaies haben.

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