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Golfstaat Katar will gegen Glencore-Xstrata-Fusion stimmen

London/Zug Rund eine Woche vor der Generalversammlung über den Zusammenschluss der Rohstoffriesen Xstrata und Glencore hat Grossaktionär Katar Widerstand angekündigt.

Der Staatsfonds Katar Holding teilte am Donnerstag mit, gegen das vorliegende Kaufgebot von Glencore für den Bergbaukonzern Xstrata im Volumen von 30 Milliarden Dollar zu votieren. Allerdings liess der Investor noch die Tür für ein Gelingen offen. Im Grundsatz sei man nicht gegen das Geschäft, doch der Preis sei zu gering, teilte Katar Holding mit. Auf Basis der vorliegenden Offerte sollen 2,8 neue Glencore- Aktien für je eine existierende Xstrata-Aktie gezahlt werden. Katar werde daher bei der ausserordentlichen Xstrata-Hauptversammlung am 7. September gegen das vorliegende Angebot stimmen, teilte der Fonds mit. Katar Holding hält 12 Prozent an Xstrata und ist damit nach Glencore zweitgrösster Aktionär. Der Fonds hat sich bislang in der Angelegenheit erst einmal im Juni öffentlich zu Wort gemeldet. Damals stellte Katar Holdings Preisnachforderungen. Der Fonds hatte damals 3,25 neue Glencore- Aktien je Xsrata-Aktie genannt. Die Fusion zwischen dem Rohstoffhändler Glencore und dem Bergbaukonzern wäre der grösste Zusammenschluss in der Branche seit 2007, als der australische Bergbauriese Rio Tinto den Aluminiumkonzern Alcan für 38 Milliarden Dollar übernommen hatte.

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