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Geldpolitik EZB ist laut Draghi auf Hilfsantrag Spaniens vorbereitet

Frankfurt/Ljubljana Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Mario Draghi ab sofort Willens und in der Lage, bei Bedarf unbegrenzt Staatsanleihen überschuldeter Euro-Länder zu kaufen.

«Wir sind bereit», sagte Draghi am Donnerstag an der Medienkonferenz nach der Sitzung des EZB- Rats in Brdo nahe Ljubljana. Handeln müssten jetzt die schuldengeplagten Staaten: «Es ist jetzt notwendig, dass die Regierungen die notwendigen Schritte unternehmen.» Die EZB werde dann alles in ihrer Macht stehende tun, so der EZB-Chef. Draghi bekräftigte auch, dass der Euro «unumkehrbar» sei. Von Spanien, das als erster Kandidat für gemeinsame Hilfen von EZB und europäischem Rettungsschirm ESM gilt, hänge es nun ab, wie es weiter gehe. «Es ist nun an Spanien zu entscheiden, ob es Hilfe will. Wir sind jedenfalls vorbereitet, wenn ein solcher Antrag kommen sollte», sagte Draghi. Das Land habe signifikante Fortschritte gemacht, stehe aber immer noch vor Herausforderungen. Dem spanischen Notenbankchefs Luis Maria Linde zufolge droht zwischen Barcelona und Cadiz eine tiefere Rezession als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2013 mit 1,5 Prozent etwa dreimal so stark schrumpfen wie von der Regierung angenommen, sagte Linde im Parlament in Madrid. Notiz an die Redaktion: folgt Zusammenfassung bis 1700

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