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Wenn es sich nicht lohnt, mehr zu arbeiten

Viele möchten mehr verdienen. Doch vom zusätzlichen Franken bleibt manchmal nur wenig übrig. Die Grenzsteuersätze geben darüber Auskunft, ob es sich lohnt, mehr zu arbeiten. Im Kanton Bern sind die Sätze vergleichsweise hoch.

ESTV

Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die Rollen in der Familie klar verteilt: Der Mann verdiente Geld, die Frau war für Haushalt und Kinderbetreuung zuständig. Seit Männer und Frauen vermehrt Teilzeit arbeiten, stellt sich zunehmend auch die Frage, wieweit es sich lohnt, ein Arbeitspensum zu erhöhen. Denn vom zusätzlich verdienten Geld geht ein stattlicher Teil an den Fiskus. Wer einen Tag weniger arbeitet, verliert umgekehrt weniger, als mit dem Lohn wegfällt, weil auch seine Steuerlast sinkt. Wer sich überlegt, ob er mehr Freizeit oder mehr Lohn will, der erhält mit Grenzsteuersätzen Auskunft über die finanziellen Folgen. Sie sind leicht verständlich: Ein Grenzsteuersatz von beispielsweise 30 Prozent bedeutet, dass von 100 zusätzlich verdienten Franken 30 an den Fiskus abgeliefert werden müssen.

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