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So legen Sie Ihr Geld richtig an

Die Hiobsbotschaften aus Europa und den USA reissen nicht ab. Auch Schweizer Kleinanleger sind zunehmend verunsichert, was mit ihrem Geld passiert. Chancen und Risiken der sichersten Anlageformen im Überblick.

Der Euro vor dem Exitus, Achterbahnfahrten an den Börsen, Schuldenkrisen in Europa und den USA und ein weiterhin steigender Franken zum Euro und zum Dollar – schwierige Zeiten für den verunsicherten Kleinanleger, der nicht mehr weiss, wohin mit seinem Geld. Ein Vergleich der gängigsten Anlageklassen soll Aufschluss darüber geben, wo das Geld am sichersten ist.

Aktien: Aktien bleiben das potenziell ertragreichste Investment. Dabei sollte aber nur dann in Einzeltitel investiert werden, wenn der Anleger die Aktie kennt und von der positiven Entwicklung überzeugt ist. Sonst sollte der Sparer von der Investition in einzelnen Aktien lieber Abstand nehmen, weil das Risiko dabei kaum gestreut wird. Auch das Währungsrisiko kann den Ertrag wieder zunichtemachen: Wer mit Schweizer Franken Aktien in US-Dollar kauft, muss hoffen, dass der Dollar nicht noch mehr an Wert verliert. Besser ist daher, in Indizes zu investieren, die mehrere Aktientitel enthalten. So wird das Gesamtrisiko ein wenig abgefedert. Der Blick auf die Performance macht das deutlich: Der Dow Jones hat im Jahresverlauf um 21 Prozent zugelegt und der Dax um 18 Prozent. Nur der Euro Stoxx hat um läppische 2,5 Prozent zugelegt, weil die Schuldenkrise der Euro-Peripherieländer diesen Index stark gedrückt hat. Auch die Entwicklung des SMI konnte mit einem Minus von fünf Prozent nicht überzeugen. «Der SMI wird voraussichtlich auf diesem niedrigen Niveau bleiben», sagt der Direktor des Schweizer Vermögensverwalters Derivativepartners. Wer Geduld hat, sollte sich daher im Dollar-Raum umschauen. Anlageprofis sagen, wenn der Dow Jones die Marke von 12.700 Zählern durchbreche, dann sei der Weg nach oben offen. Vorausgesetzt, die USA kriegen ihr Schuldenproblem in den Griff.

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