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Luxleaks – eine Enthüllung geht um die Welt

Von England über Kanada bis nach Australien: Medien zeigen wie Konzerne in Luxemburg Steuern optimierten – selbst eine Staubsauger-Firma machte mit.

Die Steuerdokumente aus Luxemburg enthüllen brisante Machenschaften. (Le Soir/The Irish Times)
Die Steuerdokumente aus Luxemburg enthüllen brisante Machenschaften. (Le Soir/The Irish Times)

EnglandWie ein Staubsauger-Pionier Gewinne absaugt

James Dyson ist dank einer Erfindung reich geworden – er hatte die Idee, einen Staubsauger ohne Staubbeutel zu konstruieren. Der Umsatz von Dysons Firmengruppe stieg und stieg; nach der Jahrtausendwende kletterte er auf über eine Milliarde Pfund. Im Jahr 2008 kritisierte Dyson, dass inzwischen viele englische Unternehmen ihre Hauptquartiere ins Ausland verschoben hatten: «Wir planen nicht, unseren Sitz aus Steuergründen zu verlegen. Ich denke, es ist falsch, ein Unternehmen unter dieser Maxime zu steuern.» Wenige Jahre nach diesen Kommentaren begann Dysons Firma allerdings, via Ausland Steuern zu optimieren – mittels Firmen in Malta, Luxemburg und der Isle of Man.

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