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Lieber gefressen werden, als an die Börse

Twitter ist die Ausnahme: Die meisten Jungfirmen gehen nicht mehr an die Börse, sondern streben eine Übernahme durch einen grösseren Konkurrenten an. Warum das?

Walter Niederberger
Die Uhr tickt, der Börsengang naht: Morgen Donnerstag geht Twitter an die Börse.
Die Uhr tickt, der Börsengang naht: Morgen Donnerstag geht Twitter an die Börse.
Marcio Jose Sanchez, Keystone

Twitter geht zwar erst morgen Donnerstag an die Börse, doch der Preis ist schon stark gestiegen. Die Nachfrage nach den Aktien ist so gross, dass das Unternehmen den Ausgabepreis um 30 Prozent erhöhen und den Marktwert auf fast 20 Milliarden Dollar anheben konnte. Die Euphorie ist teilweise verständlich, hat sich doch seit dem Facebook-Debakel keine Social-Media-Firma mehr an die Börse gewagt. Doch ist ebenso Vorsicht geboten. Twitter könnte zur wachsenden Zahl von Börsenneulingen gehören, die am ersten Handelstag schon voll bewertet werden und die Anleger später enttäuschen.

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