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In Bern weht bald ein Hauch von Wall Street

Die Berner Börse wird international: Privatanleger können bald über eine neue Plattform ausländische Aktien erwerben.

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Bald weht an der Berner Börse ein Hauch Wall Street (im Bild).
Bald weht an der Berner Börse ein Hauch Wall Street (im Bild).
Keystone

Aktien von internationalen Unternehmen wie Apple, Google, Volkswagen oder Sony sind ab dem 20.November über eine neue Plattform der Berner Börse handelbar.

Für die Privatanleger hat dies zwei Vorteile: «Sie können ausländische Aktien in Schweizer Franken erwerben und die Wertpapiere zu Schweizer Zeiten handeln», erklärt Luca Schenk, der Chef der Berner Börse. Laut Schenk besteht ein weiterer Vorteil für den Privatanleger darin, dass die Gebühren für den Erwerb von Fremdwährungen wegfallen.

In einer ersten Phase können 1045 Titel aus 33 Ländern gehandelt werden. Die Berner Börse möchte das Angebot jedoch weiter ausbauen. Die Mindestgebühr für eine Transaktion beträgt 10 Franken. Transaktionen in einem Wert von über 500'000 Franken haben einen Fixpreis von 50 Franken. Hinzu kommen die Courtagen der jeweiligen Bank.

Kooperation mit Baader Bank

Die Berner Börse kann indes dieses Angebot nicht im Alleingang bereitstellen. Sie arbeitet bei dieser Plattform mit der deutschen Baader Bank zusammen. Diese verfügt über eine langjährige Erfahrung in diesem Geschäft. Die Bank agiert als sogenannter Marktmacher. Sie wird für jede Aktie jederzeit einen Kauf- und Verkaufspreis stellen. Für den Erfolg der neuen Plattform wird entscheidend sein, wie stark diese Preise von den Handelspreisen an den grossen Aktienbörsen abweichen werden.

Neuer Name ab 2014

Für die Berner Börse ist diese Neulancierung ein wichtiger Schritt nach vorne. Sie konnte sich nicht wirklich als Einstiegsplattform für Unternehmen, die eine Kotierung an der Schweizer Börse anstreben, positionieren. Deshalb begann sie, neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Ein Namenswechsel soll diese Neuausrichtung unterstreichen: Ab 2014 wird das Unternehmen nicht mehr BX Berne Exchange heissen, sondern BX Swiss.

(BZ)

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