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Banken setzen Geld von Versicherten aufs Spiel

Kleine Pensionskassen warten auf die Rückzahlung von Banken-Provisionen. Die Zeit drängt: Es droht eine Verjährung.

Bernhard Kislig
Retrozessionen sind umstritten: Banken horten Geld, das den Versicherten zusteht. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Retrozessionen sind umstritten: Banken horten Geld, das den Versicherten zusteht. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Schon seit Jahrzehnten beschäftigen sich Gerichte mit den heimlichen Vermittlungsprovisionen für Finanzprodukte — sogenannten Retrozessionen. Und trotzdem ist das Thema immer noch aktuell, wie das Beispiel einer Pensionskasse zeigt. Banken und Vermögensverwalter kassierten das Geld, ohne ihre Kunden darüber zu informieren. Solche Kickbacks waren stets umstritten. Denn der Anreiz ist hoch, dass dem Kunden nicht das für ihn beste Produkt verkauft wird, sondern jenes mit der lukrativsten Retrozession. Das Bundesgericht hat die Praxis in mehreren Schritten stets zugunsten der Kunden verschärft. Banken und Vermögensverwalter haben sich angepasst und verhalten sich heute weitestgehend korrekt.

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